Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A, Nr. 106

31.05.2017

Öffentliche Ausschreibung  nach VOB/A, Nr. 106  

Die Entsorgungsbetriebe Lübeck schreiben aus, über:

a)         Vergabestelle:

             Name: Hansestadt Lübeck, FB 5 Planen und Bauen / Submission Vergabestelle 5.061.23

             Straße: Mühlendamm 12 / Gebäude Kleiner Bauhof 11

             PLZ, Ort: 23552 Lübeck

             Telefon: 0451 122 6014  Fax: 0451 122 6090

             E-Mail: SUBMISSION-GMHL@Luebeck.de

b)         Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung  nach VOB/A

             Vergabenummer: 106

c)         Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

             entfällt

d)         Art des Auftrags: Planung und Ausführung von Bauleistungen

e)         Ort der Ausführung: Rigastraße 10, 23560 Lübeck

f)          Art und Umfang der Leistung: Planung, Lieferung und Errichtung einer BHKW-Anlage mit
             2 x 800 kWelektrisch für Biogas/Deponiegas

g)         Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen
             gefordert werden:

            Zweck der baulichen Anlage: Verwertung von Deponiegas/Biogas in Kraft-Wärme-Kopplung

            Zweck des Auftrags: Erneuerung der bestehenden BHKW

           

Gem. Paragr.8 des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein - TTG) wird darauf hingewiesen, dass die Bieter und deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gem. Paragr.4 desselben Gesetzes erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben haben.

            

h)          Aufteilung in Lose: nein

i)           Ausführungsfristen:

             Beginn der Ausführung: Oktober 2017

             Fertigstellung der Leistungen: Juli 2018

j)           Nebenangebote: nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k)          Anforderungen der Vergabeunterlagen: siehe a), Versendung der Unterlagen ab dem 02.06.2017

l)           Kosten für die Übersendung der Vergabeunterlagen in Papierform

              Höhe der Kosten: 50,00 Euro

              Zahlungsweise: Verrechnungsscheck oder Barzahlung bei Abholung

              Empfänger: Vergabestelle, siehe a)

              Verwendungszweck: Vergabenummer 106

              Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet. Fehlt der Verwendungszweck auf Ihrer Überweisung, so kann
              die Zahlung nicht zugeordnet werden und Sie erhalten keine Unterlagen.

o)          Anschrift, an die die Angebote zu richten sind: Vergabestelle, siehe a)

p)          Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch

q)          Angebotseröffnung: am 21.07.2017 um 10:00 Uhr

              Ort: Vergabestelle, siehe a)

              Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und ihre Bevollmächtigten

r)           geforderte Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen

t)           Rechtsform der Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

u)          Nachweise zur Eignung:

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des

Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot

das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen

sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben.

 

Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen)

auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

Nachweis über mindestens zwei Referenzen aus den letzten 5 Jahren, die folgende Merkmale aufweisen:

- Planung, Lieferung und Montage kompletter BHKW-Anlagen und

- BHKW-Anlagen > 400 kWelektrisch und

- Umbau einer bestehenden Anlage

v)        Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 30.09.2017

w)       Nachprüfung behaupteter Verstöße: Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)

            Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, Referat IV 27, Postfach 7125, 24171 Kiel

31.05.2017